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Konzept der Stadtteilgenossenschaft Gaarden eG
1. Einleitung
Die Stadtteilgenossenschaft Gaarden wird mit ihrem breitgefächerten Netzwerk der Mitglieder eine handlungsfähige Partnerin im Stadtteil Kiel- Gaarden darstellen, die langfristig zur Verbesserung der ökonomischen und sozialen Lage in Kiel-Gaarden beitragen kann.
Im Jahr 2006 wurde seitens der Landeshauptstadt Kiel erstmals der Aufbau eines Mehrgenerationenhauses im Rahmen des gleichnamigen Projektes des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zur Diskussion gestellt.
Im Rahmen von Gesprächen zwischen Verwaltung und VertreterInnen der Trägerverbände, der Vereine, der Politik und der Wirtschaft wurde die Einrichtung eines Mehrgenerationenhauses im Stadtteil Kiel- Gaarden erarbeitet.
Die Diskussion, um eine Rechtsform für das Mehrgenerationenhaus führte im Mai 2007 zur Gründung der Stadtteilgenossenschaft Gaarden.
Erstmalig konnte hier ein Zusammenschluss von zum Gründungszeitpunkt 14 Mitgliedern aus sozialen, politischen und wirtschaftlichen Bereichen mit durchaus auch konkurrierendem Hintergrund in einer eigenständigen Rechtsform institutionalisiert werden.
Als erstes umzusetzendes Projekt der Genossenschaft wurde die Übernahme der Trägerschaft für das Mehrgenerationenhaus „Vinetazentrum“, als identitätsstiftender Ort und Ausgangspunkt für die Entwicklung und Umsetzung weiterer kooperativer Projekte für den Stadtteil beschlossen.
Die Stadtteilgenossenschaft Gaarden eG wird die Beteiligung unterschiedlicher Gruppen im Stadtteil wie z.B. BewohnerInnen, Verwaltung, Institutionen, gemeinnützige Organisationen und Wirtschaftsbetriebe sowie die Verknüpfung ihrer jeweils spezifischen Interessen bei der Entwicklung der Geschäftsbereiche der Genossenschaft ermöglichen.
2. Begriebliche Organisation
Die Stadtteilgenossenschaft Gaarden verfügt über einen vierköpfigen Aufsichtsrat sowie einen dreiköpfigen Vorstand.
Die Aufgaben des Vorstandes verteilen sich schwerpunktmäßig wie folgt:
Martina Simon Finanzen
Barbara Römer Öffentlichkeitsarbeit, Mitarbeit an Konzeption und Entwicklung
Ulrike Pirwitz Konzeption und Entwicklung,
Vertretung in politischen Gremien,
Verhandlungsführung
Der Aufsichtsrat wird in zweijährigem Turnus neu gewählt, genehmigt den Wirtschaftsplan und steht dem Vorstand beratend zur Seite.
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